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Das älteste Heilmittel der Menschheit …



Die Massage!


„Wie jeder Mensch instinktiv eine geschwollene und deshalb schmerzende oder gestoßene Stelle seines Körpers reibt oder drückt und so versucht, den durch die Spannung verursachten Schmerz zu mindern, so wird dieses instinktive Mittel wohl auch als Heilmittel zu allen Zeiten angewandt worden sein.“


Dieses Zitat von Franz Kirchberg (Handbuch der Massage und Heilgymnastik, 1926) trifft es auf den Punkt. Im Arabischen bedeutet das Wort Massage „berühren, betasten“ und im Griechischen entstammt es dem Wortlaut „kauen und kneten“. Die Massage dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Ihre Wirkung umfasst nicht nur die behandelte Stelle, sondern erstreckt sich über den ganzen Körper und schließt unsere Psyche mit ein.


Medizinisch betrachtet, sind folgende Wirkungsbereiche nachgewiesen:


  • Lokale Steigerung der Durchblutung

  • Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz

  • Entspannung der Muskulatur

  • Lösen von Verklebungen und Narben

  • Verbesserte Wundheilung

  • Schmerzlinderung

  • Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe


Darüber hinaus sorgt die Massage bei psychischen Belastungen für wahre Wunder, denn zum Entspannen brauchen wir wie alle Lebewesen Geborgenheit und vor allem Berührungen. Aber in der heutigen Zeit, wo wir früh aufstehen… spät nachhause kommen… einen hohen Stresspegel haben… viel zu viel im Kopf unterwegs sind, weil wir Probleme wälzen und große Existenzängste haben, fehlt die Zeit und oft auch die Bereitschaft, wahre Nähe zuzulassen. Aufgrund dieses Mangels, dessen Ursprung meist in der Kindheit liegt, beginnen wir zu kompensieren. Wir kompensieren mit Rückzug, Haustieren, Essen oder mit Sex – aber ohne echte Bindung, ohne echte Hingabe und ohne echte Öffnung.


Wir kompensieren den Mangel, indem wir uns füllen mit Aktivitäten… mit Erfolgen… mit materiellen Dingen… oder mit Zucker… Filmen, Büchern und Wissen, in der Hoffnung uns irgendwann ganz zu fühlen. Und wenn sich der Körper mit den ersten Krankheiten oder Übergewicht bemerkbar macht; wenn sich die Stimmungsschwankungen häufen und Depressionen entstehen; und wenn körperliche Beschwerden wie Kopf,- Fuß,- Knie oder Rückenschmerzen auftauchen, sind wir längst aus dem Gleichgewicht geraten.

Doch was tun, wenn die Liebe, die Geborgenheit, die Wärme und Nähe fehlen?  Heutzutage sind zwei Trends spürbar. Zum einen beschäftigen sich immer mehr Menschen mit der Frage, wie sie ein gesundes und erfülltes Leben führen können. Und zum anderen gibt es jene, die aus Angst vor Veränderung an alten Strukturen, Gewohnheiten und Süchten festhalten. Sie sagen womöglich: „Das mit der Ernährung ist übertrieben. Ich muss kein Vegetarier sein … Man braucht Fleisch zum Überleben! Ich bin doch ein Mensch … und das war schon immer so!“ Und ihnen wird entgegnet: „Ihr seid Neandertaler! Und wer es jetzt nicht versteht, ist eben selber schuld!“

Nun, warum nicht einfach aus dem Schwarz-Weiß-Denken aussteigen und in der Mitte treffen? Einfach nur da sein und schauen, was einem persönlich gut tut, ohne die Anderen zu verurteilen. Fragen wir uns lieber: „Was tut mir gut?“

Und gerade weil wir auf uns allein gestellt sind oder uns in einer Situation befinden, wo wir die wichtige Anerkennung und Fürsorge nicht erfahren, sollten wir die Massage als selbstverständlich in unser Leben integrieren. Daher überwinden wir jetzt unsere Hemmungen und trauen uns, uns wieder berühren zu lassen. Und das sind die wundervollen Nebeneffekte:

Wir lernen, zu entspannen und anzunehmen. Durch die Berührung werden Glückshormone freigesetzt.Öle und Düfte holen uns ab und versetzen uns in eine andere Welt. Energiebahnen werden befreit. Verspannungen und Blockaden werden gelöst. Seelische Themen, die sich im Körper verfestigt haben, werden transformiert.

Mit einer Massage verwöhnen und heilen wir uns selbst! Ja, sie bewirkt wahre Wunder – nicht umsonst ist sie das älteste Heilmittel der Menschheit.

Autorin Peggy Rockteschel