Darmkur – Der Darm – mehr als nur Verdauung?

Weshalb sollte eine Darmkur das unterstützen, was der Darm für uns Menschen erledigt? Als letzten Teil des Verdauungstraktes verarbeitet er alles, was wir zu uns nehmen – physisch wie seelisch!

Schauen wir uns zuerst einmal seine Beschaffenheit an: Der Darm verläuft im Anschluss an dem Magen und hat bei einem Erwachsenen Menschen eine Länge von etwa 8 m. Seine Innenwand bezeichnet man als Darmschleimhaut. In ausgebreiteter Form beträgt diese eine Fläche von 400-500 m² und wird von einer Vielzahl an Mikroorganismen bewohnt. Jene Mikroorganismen bilden in ihrer Gesamtheit wiederum die sogenannte Darmflora, die aus 10-100 Billionen Bakterien bestehen kann.

Im Laufe eines 75-jährigen Lebens reisen etwa 30 Tonnen Nahrung und 50.000 Liter Flüssigkeit durch den Darm, mit ihnen zahllose Krankheitserreger und Giftstoffe. Einerseits muss er dem Körper verwertbare Nahrungsbestandteile erschließen, ihn andererseits von unnützen und schädlichen Stoffen entlasten. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die für die Gesundheit des Menschen von entscheidender Bedeutung ist. Neben seiner Hauptfunktion als Verdauungsorgan übernimmt der Darm jedoch auch wichtige Funktionen für das Immunsystem und unseren Hormonhaushalt. Während die immunologische Aufgabe im Wesentlichen darin liegt, bis zu 80 % der im Körper benötigten Abwehrkörper zu produzieren, liegt u.a. die Funktion für den Hormonhaushalt in der Produktion von etwa 20 verschiedenen Hormonen. Unser Darm reagiert sehr sensibel. Über Millionen von Nervenzellen hat er direkten Kontakt mit dem Gehirn – manche bezeichnen ihn sogar als unser zweites Gehirn.


Betrachten wir die Form und Länge des Darms genauer, bemerken wir auch die Ähnlichkeit mit unserem Gehirn. Und nicht zufällig spricht man hier von einem Bauch – oder Darmhirn. Bereits vor über einhundert Jahren haben Forscher festgestellt, dass der Darm eine komplett selbständige Nervenversorgung hat und absolut autark zu sonstigen Nervensträngen arbeitet. Diese Entdeckung war damals eine wahre Sensation, zumal man bis dato davon ausging, dass das Gehirn der uneingeschränkte König über sämtliche Körperfunktionen war. Nicht so, was den Darm angeht.

Was haben Erlebnisse aus frühster Kindheit mit unserem Darm zu tun?


Vom Zeitpunkt der Geburt an prägt sich das Darmhirn alles ein: die Nahrung, die es bekommen hat; die gesundheitliche Wirkung auf die Organe; jede zärtliche Zuwendung; aber auch das Gegenteil wird hier abgespeichert. Stress, harmonische oder disharmonische Klänge ebenso wie Streitgespräche.


All das hat einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des Nervengeflechts, welches aus hundert Millionen Nervenzellen besteht und den Darm umhüllt. Das Darmhirn merkt sich zusätzlich Stimmungslagen und Gefühle durch den ständigen Kontakt mit dem Großhirn und dessen Wahrnehmungen der Umwelt. Deshalb hat das Gefühlsleben der Mutter während der Schwangerschaft und der ersten Monate nach der Geburt eine besondere Prägung für ein ganzes Leben. Die Wurzeln so mancher Krankheit werden bereits hier gelegt.

Die Forscher sind sich heute überwiegend einig, dass die frühen Gefühlserinnerungen des Darmhirns unsere Entscheidungen stark beeinflussen. Das heißt, unser Verdauungstrakt ist sehr eng mit der Psyche verknüpft.

Was haben Forschungsergebnisse zu einer frühen Gefühlserinnerung mit einer natürlichen Darmkur zu tun und was sind die Ergebnisse daraus?Die Forscher sind sich heute überwiegend einig, dass die frühen Gefühlserinnerungen des Darmhirns unsere Entscheidungen stark beeinflussen. Das heißt, unser Verdauungstrakt ist sehr eng mit der Psyche verknüpft. Jeder von uns hat schon einmal vor Angst „die Hosen voll“ gehabt oder „Wut im Bauch“ verspürt.  Wie das genau geschieht, ist jedoch noch weitgehend unbekannt. Durch ein perfektes Zusammenspiel von Kopfhirn und Darmhirn entstehen anscheinend die Mitteilungen aus und hin zu unserem tiefsten Inneren. Ähnlich einer Sicherungskopie auf unserem PC speichert das Kopfhirn wichtige Informationen des Darmhirns ab. Jedes Mal, wenn eine Entscheidung in schwierigen Situationen gefordert ist, wird automatisch auch die Sicherungskopie unseres Darmhirns abgefragt. Erinnert sich das Darmhirn an eine bekannte Situation mit nicht so gutem Ausgang, rutscht einem buchstäblich „das Herz in die Hose“ und der Darm meldet sich dadurch unter Umständen mit „Alarmstufe Rot“. Kein Wunder, dass besonders Menschen mit schweren psychischen Belastungen wie Depressionen überdurchschnittlich häufig unter Verdauungsproblemen leiden. Nicht selten sind Verdauungs­beschwerden sogar das erste Anzeichen einer sich entwickelnden Depression.Bereits hier können wir feststellen, dass der Darm weit mehr ist als nur ein Organ, was seine Aufgabe „Verdauung“ erfüllt, sondern mehr als bisher angenommen mit unserem körperlichen und seelischen Befinden in Zusammenhang steht.Umso gravierender ist es, dass unser Körper – und speziell auch unser Darm – den Anforderungen, die durch unsere Umwelt auf ihn einströmen, nicht mehr gerecht werden kann. Er ist schlichtweg überfordert und das Ergebnis sind diverse Symptome oder auch bereits Krankheiten, die daraus resultieren.



Gründe, die zu einer Disbalance unseres Darmes führen


Die Gründe für solch eine Überforderung sind vielseitig. Zum einen nehmen wir uns nicht die nötige Zeit und Ruhe, um den Darm zu entleeren. Darüber hinaus sorgen auch eine unausgewogene und ballaststoffarme Ernährung sowie unregelmäßige Essenszeiten für eine Disbalance. Weitere Faktoren sind die fehlende Bewegung, eine zu geringe Trinkmenge und die psychischen Belastungen wie Stress, die unsere Darmtätigkeit verlangsamen und dadurch Ablagerungen hervorrufen, die über Monate und Jahre die Darmwände zukleben und somit nahezu handlungsunfähig machen.Hinzu kommen zusätzlich enorme Mengen an Giftstoffen, Toxinen und vor allem Schwermetalle, die unser Körper nicht mehr ausscheiden kann. Toxische Schwermetalle wirken überwiegend als Speichergifte, die sich teilweise über Jahrzehnte hinweg im Körper und den Organen ablagern. So kann auch aus geringen, an sich ungiftigen Alltagsbelastungen im Laufe von Jahren eine giftige Konzentration im Körper entwickeln, die zur Entstehung einer Krankheit führt.



Was hat der Darm mit Schwermetallen zu tun?


Wird diese Giftwirkung der Schwermetalle nicht ausreichend berücksichtigt, besteht die Gefahr, eine chronische Erkrankung zu erleiden, die bereits heute am Entstehen ist. Aufgrund der Giftigkeit und Häufigkeit der toxischen Schwermetalle kann und muss man diese als die schädlichsten Substanzen weltweit einstufen. Wer also nach einer Therapie sucht, die an den Krankheitsursachen ansetzt, kommt an dem Thema „Schwermetalle“ nicht vorbei. Es geht nicht mehr darum, ob – sondern wie viele Schwermetalle ein Mensch aufnimmt und speichert, und wie lange es dauert, bis die Toleranzgrenze erreicht ist und sich Erkrankungen zeigen. Diese Situation ist wie ein Pulverfass, auf dem wir sitzen und bei dem niemand einschätzen kann, wann und wie es explodieren wird.


Welche Möglichkeiten gibt es den Darm dabei zu unterstützen sich selbst zu heilen?


JETZT MEHR ERFAHREN!


Dein Gesund Vital Fit-Team


Alle Preise verstehen sich inklusive der Mehrwertsteuer, zuzüglich der Versandkosten. 

© 2020 Gesund Vital Fit